Dilemma

0:07

seit ein paar Tagen musiziert der Tigerpapa auch mit uns, so dass sich unsere Gruppe wie folgt zusammensetzt:

  • 1 Paar Claves
  • 1 Rassel
  • 1 kleine Haferflockenbehältertrommel mit Löffel als Schlegel
  • 1 große Haferflockenbehältertrommel mit Löffel als Schlegel
  • die Singstimme der musikalischen Tigermama
  • die Singstimme des Großen
  • das gelegentliche Rufen des Kleinen
  • das Brummen des unmusikalischen Tigerpapas (der als good ole‘ American zudem die deutschen Texte gänzlich durch Zufallswörter ersetzt)

eigentlich ist es toll und macht Spaß. aber es ist so laut, dass der Große nun wieder die Töne nicht mehr trifft. er kann die Melodie in dem ganzen Lärm wohl einfach nicht richtig hören und singt nun meistens zu tief und mit geringerem Tonumfang. also singe ich in sein Ohr, was ihm aber wiederum die Botschaft vermittelt, dass er falsch singt, und ihm die Lust verdirbt.

beim letzten Lied, „Der Mond ist aufgegangen“ habe ich dem Tigerpapa mittels Kopfschütteln verklickert, seine Improvisationen auf der großen Haferflockentrommel einzustellen. daraufhin klappte es schon besser und der Große sprang mit seiner Tonlage gleich eine Terz höher.

nun stehe ich vor dem Dilemma, ob es besser ist, die Instrumente (und damit evtl. den Spaß) zu reduzieren, oder den Qualitätsverlust beim Singen in Kauf zu nehmen (was mir sehr zuwider läuft). oder kann man einfach etwas verändern und auf beiden Seiten dazugewinnen?

mein Verdacht ist, dass die große Trommel vielleicht gar nicht zu laut, sondern vor allem zu tief klingt. also müssen höher klingende Rhythmusinstrumente her. ich denke hier zum Beispiel an ein Tamburin und ein paar Schellenrasseln. Weihnachten, komm!

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2  Kommentare zu “Dilemma

  1. danke! ich finde es ganz interessant, über einen spezifischen Aspekt in meinem Leben zu schreiben – und wenn es außer mir noch jemand gerne liest: um so besser! 🙂

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